Seine Frau ist besorgt, denn Andreas Söllner hat viele Atemaussetzer in der Nacht. Die Diagnose: eine hochgradige obstruktive Schlafapnoe. Die initiale Therapie mit einer CPAP-Maske verschlimmerte seine Situation sogar noch. Erst der Zungenschrittmacher kann ihm helfen.
Andreas S. will es zunächst nicht wahrhaben. Doch seine Frau und auf einer Weiterbildung sogar Arbeitskollegen bestätigen: Nachts hat er viele Atemaussetzer. Diese führen dazu, dass er tagsüber müde und abgeschlagen ist. Er merkt, dass seine Konzentrationsfähigkeit immer mehr nachlässt.
Nach einer Untersuchung im Schlaflabor lautet die Diagnose: hochgradige obstruktive Schlafapnoe. Zunächst wird er standardmäßig mit einer CPAP-Maske behandelt. Das bringt aber nicht den gewünschten Erfolg, ganz im Gegenteil: Da das Gerät die Atmung für ihn übernahm, entwickelte sich zusätzlich eine zentrale Schlafapnoe. In diesem Fall erhält die Atemmuskulatur des Betroffenen vom Atemzentrum im Gehirn kein Signal mehr für das Luftholen.
Die Folge: Andreas S. bekommt noch weniger Sauerstoff und noch weniger Schlaf. Er sucht im Internet nach möglichen Alternativen und gemeinsam mit seinen Ärzten entscheidet er sich für die moderne Therapie mit dem Zungenschrittmacher. Die Operation erfolgt im November 2017.
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Der Zungenschrittmacher wurde speziell für Betroffene von obstruktiver Schlafapnoe entwickelt, bei denen eine CPAP-Therapie keine ausreichende Wirkung zeigt oder denen die Maske Probleme und lästige Nebenwirkungen bereitet.
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Quellenangaben
1 Heiser C, Steffen A, Boon M et al. Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. Eur Respir J 2019; 53(1):1801405
2 Woodson, BT, Strohl, K P, Soose, R J et al. Upper Airway Stimulation for Obstructive Sleep Apnea: 5-Year Outcomes. Otolaryngology–Head and Neck Surgery 2018; 159(1):194–202